
Eine der größten Ausgrabungsstätten seit 1900 bis heute ist Haitabu.
Haitabu war ein wichtiger Handelsplatz der Dänen und Wikinger. Es existierte bereits um 750 n.Chr. in der Nähe des späteren Hauptortes eine erste Siedlung. Diese entwickelte sich im 10.Jhd. zum wichtigsten Handelsplatz Nordeuropas vor Gründung der Hanse.
Mitte des 11.Jhd wurde Haitabu teilweise zerstört und verödete in der Folgezeit.

Die Germanische Kunst bestand vorwiegend aus der Handwerklichen Kunst.
Es ist kaum Bauwerkliches aus der Germanischen Spätantike erhalten auf Grund der VÖLKERWANDERUNG.
Bestenfalls sind Grundrisse aus archäologischen Ausgrabungen erhalten, die die Grundrisse der Wohnsiedlungen zeigen. Durch diese Ausgrabungen ist vieles, oftmals sehr gut erhaltene Stücke, wie Kleidung, Schmuck, Waffen, Rüstungen usw. hervorgetreten.
Mit Beginn der Kaiserzeit erlebte die Germanische Kunst einen Aufschwung
Es bildete sich ein Germanischer Handwerkerstamm, der die so genannte Völkerwanderungskunst hervorbrachte.
In der Hauptsache entstanden zwei Ornamentstechniken:
Der Kerbschnitt in Bronze und Silber sowie die Tierornamentik.
die meist mit dem Grabstichel hergestellt wurde.
Bedeutende Stücke : Goldhörner von Galehus, (erste Künstlersignatur)
Goldbrakteaten
Stabkirchen u.a. die Urnes Stabkirche aus dem 12.Jhd
Das Runenkästchen von Auzon
Materialien:
Gold, Silber, Bronze, Eisen,
Metallarbeiten wie z.B. verzierte Silberbecher, Schmuck, Anhänger, Schmucknadeln, Fingerringe, Armreife, Halsschmuck waren Luxusgegenstände
Für Trinkhörner (Rind) wurden Beschläge, Ketten und Bügel gefertigt. Der Trinkhornschmuck zeigt zum Teil vollplastische Tierfiguren wie Enten und Rinder. Ochsenköpfe finden sich an Bronzekesseln.
Lederverarbeitung
Die Lederverarbeitung war hoch entwickelt, was eine Vielzahl von gut erhaltenen Schuhen, Schnüren und der Erkennung der Nähtechnik, sowie verschiedener Lederarten (Schaf, Rind Schwein) zeigen.